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Wie schon erwähnt hat bei uns die Gesundheit
der bei uns gezüchteten Tiere absolute Priorität.
Dieser Grundsatz unserer Zucht macht die Tigerzucht nicht gerade
einfacher.
Bei der
Internetrecherche die ich auf der Suche nach neusten Informationen
betreffs der Tigerzucht durchgeführt habe, ist mir eine Seite besonders
ins Auge gefallen:
"von der Musenhöhle" - Kurzhaar-Zwerg- und -Kaninchenteckel
Dort wird von Herrn Ganady vieles sehr ausführlich und interessant
dargestellt.
Einige auch für unsere Zucht interessante Aussagen möchte ich hier
zitieren
(mit meinen Worten und etwas zusammengefasst):
Wenn man sich alte Stammbücher vom Anfang des letzten Jahrhundert
ansieht ,
dann fällt einen auf, das eine Reihe von Züchtern, die
damals mit Tigerteckeln züchteten über
Generationen hinweg starke
Inzucht betrieben haben.
Nur dadurch war es Ihnen offensichtlich möglich, Tigerteckelnachwuchs mit
der womöglich
noch sehr hellen Tigerung zu erhalten.
Es kam bei solch einer Partnerwahl aber natürlich auch
zu den
unerwünschten "Nebeneffekten" - wie Krankheiten ect.
Aber man nahm diesen "Ausschuss" bewusst in Kauf.
Durch diese Vorgehensweise traten bestimmte Fehler wie Augenkrankheiten,
Taubheit, mangelndes Gleichgewichtsempfinden, geringere Vitalität der
Welpen usw. häufiger in der Tigerzucht auf,
was letztendlich zu einer
Menge Vorurteile in Bezug auf die Tigerzucht geführt hat
( manche haben sie sogar in den Bereich der Qualzucht eingeordnet).
Allerdings kann dies nicht wirklich wissenschaftlich bewissen werden, da
selbst in wissenschaftlichen
Untersuchungen diese Zusammenhänge mit der verstärkten Inzucht (erhöhter
Inzuchtkoeffizent)
in Bezug gebracht werden!
(Klinckmann 1987)[siehe
auch hier].
Nun stammen aber
alle in Deutschland lebende Tiger von den deutschen Tigerteckeln ab, die
1945 überlebt haben,
so wie von Tigerteckeln aus England, die schon immer mit den deutschen
Tigerteckeln verwandt waren.
Aber auch die niederländischen oder russischen Züchter sind ähnlich
verfahren -
bzw. verfahren noch immer so.
Es besteht also eine gewisse Gefährdung!

Was kann ich als Züchter mit diesen Vorwissen
dagegen unternehmen?
Herr Ganady führt weiter aus ( und wir schließen uns ihm an):
Nun die
Veranlagung für die Erbkrankheiten kann mit vererbt werden-
aber die
Weitergabe erfolgt nicht zwangsläufig!
Bei jeder Vereinigung einer Eizelle mit einer Samenzelle geht die Hälfte
der Summe
des Erbgutes verloren.
Hier liegt die Chance des Züchters!
Durch geeignete Partnerwahl können
ungewünschte Eigenschaften wieder
negiert werden.
Aber dazu braucht man züchterische Erfahrung, Intuition
, viel Geduld und - nicht zuletzt Glück
Und nicht zuletzt
:
Die Tigerung vererbt sich dominant - die meisten Erbkrankheiten jedoch
vererben sich rezessiv!
(beide Elternteile müssen somit Träger für die Krankheit sein)
Nun wir wollen
aber auch Tiger in unserer Wurfkiste ...
eine zu enge Verpaarung (
Inzucht) wollen wir aber auch nicht
Was also machen???
Die gesamte Vererbung der Tigerung ist selbst von Fachleuten noch nicht
100%ig verstanden -
aber einiges weiß man schon:
Die Tigerung bei den Teckeln hängt offensichtlich von mindestens drei Genen ab,
von denen sich eins dominant vererbt und die beiden
anderen sich rezessiv vererben.
Wenn also z.B. ein Tigerteckelrüde mit einer schwarzroten Hündin
verpaart wird, so gibt das nur
Tigerteckel-Nachwuchs, wenn die Hündin mindestens eines der dazugehörigen
rezessiven Gene
in ihren Erbgut führt. Anderenfalls wird es nur schwarzroten Nachwuchs
geben!
Aber ebenso wichtig ist auch der Grundsatz,
das nur
Schwarztiger X Schwarzrot verpaart werden sollte!
Warum nur Schwarztiger
x Schwarzrot??
<<für eine Erklärung hier klicken>>
Wir danken Herrn Ganady für die
äußerst interessanten Ausführungen und hoffen,
das wir auch weiterhin als "Tigerzüchter "gut mit ihm zusammenarbeiten
können.

Was haben wir
gemacht ? oder unsere Linie...
Unserer Stammvater
"Gandi vom Goldenen Gerstacker"

ist nicht nur ein wunderschöner Schwarztiger - er ist auch selbst im
hohen Alter noch
sehr gesund
& wunderschön...
( selbst jetzt als Veteran hat er noch ein BOB bekommen!
& die Schweiß -Prüfung bestanden)
Yoyo "von der Ussathöhe"
unsere Stammhündin wollten wir
mit Gandi verpaaren - was leider nicht klappte.
Yoyo hatte bei ihren vorhergehenden Besitzer bereits ein Wurf mit Gandi
, wo auch Tiger fielen.
Daher wussten wir - sie trägt die rezessiven Gene!
Aus dem A-Wurf von Yoyo mit "Agito vom Schafhof "(unser
damaliger Rüde)
behielten wir "Aimee von den Dombergspatzen".
Durch "Agito vom Schafshof" bekamen wir auch noch "Saalequelle"-Blut
(Mutterlinie)
in unsere Linie.
Diese alte und wunderbare Kurzhaarteckellinie hat früher sehr viele Tiger
gezüchtet!
Aimee müßte daher also - auch die rezessiven Gene haben.
Aimee nun wiederum verpaarten wir mit Gandi vom Goldenen Gerstacker.
das Ergebnis:
Cevalier & Cheyenne von den Dombergspatzen
  
Cheyenne ist eine recht dunkle Schwarztigerhündin -
aber
sie hat eine wunderbare Besonderheit
deshalb ist sie für die Zucht so wertvoll:
Cheyenne hat eine ungefleckte - sehr gut pigmentierte Netzhaut!
( Feststellung durch vom DTK anerkannten Ophtalmologe
Dr.Dr. Schunk)
Warum ist das so wichtig?
Bisher war die Tigerung bei allen
bekannten Fällen immer mit einer unregelmäßigen Pigmentierung
(Fleckigkeit) der Netzhaut verbunden. Von einer Reihe von Fachleuten (?)
wird diese Fleckigkeit der Netzhaut als eine "Anlage zu PRA" angesehen;
ein Beweis dafür ist jedoch bisher nicht erbracht worden. Die
Fleckigkeit der Netzhaut ist auch bei den schwarzroten Nachkommen eines
Tigerteckels mitunter bis zur 10. Generation feststellbar.
Dadurch haben wir die Chance Tigerteckel ohne jedwede Disposition
zu Augenkrankheiten züchten zu können.
Cheyenne wiederum
verpaarten wir 3x mit
Alex vom Pfälzer Jagdgrund

Cheyenne & Alex
auch hier ist bisher immer Tigerteckelnachwuchs gefallen.
( Alex hat trägt daher die
rezessiven Gene)

eine Hündin aus den E- Wurf
Hier fällt auf, das Cheyennes Nachwuchs nicht immer so dunkel ist
wie sie selbst!
Der Nachwuchs aus dieser Verbindung ist übrigens schon
sehr erfolgreich !
1x Landessieger, 1x Landesjugendsieger, 1x VDH J Ch ,
1x Landessieger , 1x DTK Ch und 1x VDH Ch , 1x GS und
verschiedene V1 / V - Bewertungen.

Cheyenne verpaarten
wir weiterhin mit
Ken v.Lachsenbach und aus dieser Verbindung sind
unsere bisher erfolgreichsten Welpen hervorgegangen:
Ken v. Lachsenbach
Auch bei dieser Verpaarung sind einige Tiger hervorgegangen:

Haakon v.d.Dombergspatzen
Dt. J-Ch. VDH + DTK
2008
Landesjugendsieger Rheinland-Pfalz/Saarland 2008.


KJS 08 LJS 08
Jasper v.d.Dombergspatzen
Jewel v.d.Dombergspatzen
LJS 08


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